Am 26.08.26 um 19.30 Uhr in der ProgrammSchänke Bajszel: Der Schriftsteller und Churben Historiker Meyer Levin als Protagonist eines sozialistischen Zionismus 1925 bis 1981. Vortrag und Diskussion mit Alex Carstiuc im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Kritische Bildung „Das Gerücht über den Judenstaat. Zum Verhältnis von Zionismus und Antizionismus“.
Anhand des bewegten Lebens des Schriftstellers, Filmemachers, Reporters und frühen Kibbuz-Aktivisten Meyer Levin beschreibt der Historiker Alex Carstiuc die Entwicklung eines sozialistischen Zionismus amerikanisch ostjüdischer Prägung. Meyer Levin wurde 1905 in Chicago geboren und starb 1981 in Jerusalem. Er schrieb über 30 Bücher, lebte bereits in den 20er Jahren im Kibbuz Yagur. Er war Gewerkschaftsaktivist, kämpfte im spanischen Bürgerkrieg und gegen den arabischen Aufstand des Muftis von Jerusalem. 1945 nahm er als „Embedded Journalist“ der US-Army an der Befreiung der Konzentrationslager Ohrdruf, Buchenwald und Dachau teil. Er gehörte zu den ersten westlichen Chronisten und Zeugen der Shoa. 1946 engagierte er sich für für die Überlebenden, die so genannten jüdischen Displaced Persons und unterstützte ihre Aliya nach Palästina. In den siebziger Jahren setzte er sich für die äthiopischen Juden und ihre Evakuierung nach Israel ein. Eine Veranstaltung von Masiyot e.V. und der GfBK.