Am 07.05.26 um 19:30 Uhr bei uns:
Nakba- und Genozid-Narrativ: Antijüdische ideologische Kontinuität mit fatalen Konsequenzen
Ist der Genozidvorwurf gegen Israel eine empirische Tatsache oder eine ideologische Konstruktion? Während diese Anschuldigung die sozialen Medien beherrscht, stellt sich die Frage: Woher stammt dieses Narrativ wirklich und was hat es mit der Nakba zu tun?
Der promovierte Sozialwissenschaftler Dr. Ahmed Albaba, der aus den palästinensischen Gebieten in Judäa und Samaria (Westjordanland) stammt, stellt in seinem Vortrag Überlegungen vor, welche die tiefen historischen und ideologischen Wurzeln dieser Anschuldigung zu erklären versuchen. Sein Kernargument stellt eine direkte Verbindung her zwischen der tief verankerten antijüdischen Tradition im arabisch-islamischen sowie im christlich-europäischen Raum, ihrer Zuspitzung im sogenannten „Nakba-Narrativ“ und dem heutigen Genozidvorwurf gegen den Staat Israel.
Seine These lautet: Diese antijüdische Tradition wurde durch arabisch-palästinensische Akteure gezielt mit Segmenten der NS-Propaganda, antizionistischen sowjetischen Kampagnen und postkolonialen Theorien verknüpft. Die Verschmelzung dieser internationalen Einflüsse mit regionalen Narrativen bildet heute eine ideologische Einheit, und zwar die sogenannte „Die palästinensische Sache“. Mit ihrer rigiden, chauvinistischen Rhetorik treibt sie die Instrumentalisierung von Israelis und Palästinensern voran, entmenschlicht sie gleichermaßen und verunmöglicht so ein friedliches Zusammenleben zwischen ihnen.
Moderation Alexander Carstiuc. Eine Veranstaltung von Masiyot e.V.